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14.06.2021
Weiter Ärger im Plangebiet „Über dem Seegrund“ –  SPD-Fraktion informiert sich vor Ort

Eine Bürgerin, wohnhaft im Gebiet des Bebauungsplans „Über dem Seegrund“ hatte die SPD-Fraktion angeschrieben und sie aufgefordert, sich selbst ein Bild von einem Bauvorhaben in ihrer Nachbarschaft zu machen, das offensichtlich ihr Missfallen erregt.

„Natürlich kennen wir das Gebiet und insbesondere die Baustelle. Das Vorhaben war bereits Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzung“, so Linda Godry. Dennoch waren sie und Angelika Röhrer vor Ort, um die neuesten Entwicklungen in Augenschein zu nehmen.

 

Im Wahlkampf war die Frage einer Veränderungssperre heftig umstritten. Ein vorläufiger Baustopp, den das Verwaltungsgericht Frankfurt in Februar 2021 verhängt hatte, wurde kurze Zeit später nach Einsichtnahme der gesamten Aktenlage wieder aufgehoben. Das Gericht stellte fest, dass es keinen Zweifel mehr am Planungswillen der Gemeinde habe. „Nun wird es höchste Zeit, dass in dem Gebiet Planungs- und Rechtssicherheit einkehrt. Das ist nur über einen gültigen Bebauungsplan zu erreichen. Es muss endlich Frieden einkehren. Die Planer haben den Entwurf längst fertiggestellt. Die Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger nach der ersten Offenlegung wurden eingearbeitet. Bereits im Oktober 2020 hat der Gemeindevorstand den überarbeiteten Bebauungsplanentwurf einstimmig angenommen. Dieser muss endlich auf die Tagesordnung der zuständigen gemeindlichen Gremien (Bau- und Siedlungsausschuss sowie Gemeindevertretung) und dort diskutiert werden“, fordert Angelika Röhrer.

Nachdem im Corona-Winter pandemiebedingt keine Sitzungen des Bau- und Siedlungsausschusses stattfanden, ist es jetzt dringend Zeit für die Anberaumung einer Sitzung. Der Ball liegt im Feld des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Matthias Högn (CDU). Er muss zur konstituierenden Sitzung des Ausschusses einladen.