Neuigkeiten

31.03.2021
SPD Glashütten zeigt sich enttäuscht über den knappen Ausgang bei der Bürgermeisterstichwahl

Niemals hätten wir erwartet, dass eine erfolgreiche und vertrauenswürdige Bürgermeisterin nach nur einer Amtszeit einfach so abgewählt wird. Wir möchten uns an dieser Stelle bei Frau Brigitte Bannenberg ganz herzlich für die konstruktive gemeinsame Zusammenarbeit in den vergangenen sechs Jahren bedanken. Natürlich wünschen wir auch Herrn Ciesielski viel Erfolg zum Wohle der Gemeinde, beispielsweise bei der angekündigten Erarbeitung eines neuen Abfallentsorgungskonzeptes – daran wird man ihn unter Anderem messen.

Zieht man nun von seinen 46 Stimmen Vorsprung diejenigen Wähler*innen ab, die sich von den infamen Unterstellungen seiner Partei in ihrem Abstimmungsverhalten haben leiten lassen, was bleibt ihm dann noch? Ein Wahlsieg, auf den man stolz sein kann, sieht anders aus. Eine breite Mehrheit, die hinter dem sogenannten Wechsel steht, ist jedenfalls ausgeblieben.

Die CDU Glashütten hat sich seinerzeit nach der Bürgermeisterwahl 2015 und der Kommunalwahl 2016 als schlechte Verliererin erwiesen und seitdem durchgängig mit Populismus und Polemik dazu beigetragen, die Gemeinde zu spalten. Besonders im Wahlkampf hat sie jede Menge Porzellan zerschlagen. Ihr Kandidat Herr Ciesielski, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, ein Bürgermeister für alle zu sein, steht jetzt vor der Herausforderung, die ganzen Scherben wieder zusammenzukitten.

Wir werden ihn dabei kritisch begleiten, hätten uns aber gewünscht, dass er sich zumindest im Vorfeld von gewissen Methoden und Äußerungen seiner Parteikollegen klar und deutlich distanziert. Wenn er jetzt erklärt, es könne nicht sein, dass hier solche zerstrittenen Verhältnisse herrschen, fragen wir uns, was er getan hat, um genau das zu verhindern. Erinnert sei nur dabei an seine zuletzt getätigte Aussage über die angebliche schlechte Führung der Gemeinde durch Frau Bannenberg ohne nähere Darlegung, woran er das festmacht. Oder sein eifriges Wettern gegen die interkommunale Zusammenarbeit mit Usingen und gegen das Tempo bei der Sanierung der Bürgerklause, ohne jegliches Hintergrundwissen dabei erkennen zu lassen. Manchmal reicht es eben nicht, nur das wiederzugeben, was die eigene Gemeindevertreterfraktion einem vorgibt.

Im Übrigen würden wir es begrüßen, wenn Herr Ciesielski wenigstens seine Blockadehaltung zu einem Seilbahn-Haltepunkt in Glashütten aufgeben würde, bis eine erneute Prüfung unabhängig von politischen Befindlichkeiten festgestellt hat, ob dies sinnvoll erscheint oder nicht. Danach kann man immer noch weitersehen, aber gleich von Anfang an dagegen zu sein, ist nicht unbedingt ein Schritt auf dem Weg zu der so hoch angestrebten Zusammenführung der Bevölkerung unserer Gemeinde.

08.03.2021
Und schon wieder ist eine Richtigstellung nötig…
Der Bürgermeisterkandidat der CDU behauptet auf der Website des Gewerbevereins, die SPD habe sich in der Gemeindevertretung für die B8-Umgehung ausgesprochen und wolle sogar an der Detailausarbeitung mitarbeiten. Darin werde sie von der Bürgermeisterin unterstützt.
Gegen diese Behauptung verwahren wir uns entschieden! Die SPD Glashütten hat sich immer gegen die B8-Umgehung ausgesprochen. Das ist auch nachzulesen im Protokoll der Gemeindevertretersitzung vom 29.04.2016. In dieser Sitzung haben wir uns gemeinsam mit Bündnis 90 / Die Grünen und FDP in einem Antrag gegen die im Bundesverkehrswegeplan vorgeschlagene Trassenführung gewandt. Dieser Antrag wurde mit 13 Ja-Stimmen bei 5 Nein-Stimmen (von der CDU) angenommen.
Wir sehen allerdings auch, dass spätestens dann, wenn die Umgehungen Bad Camberg und Waldems gebaut sind, eine Lösung für Glashütten gefunden werden muss. Eine Umgehungsstraße ist keine Lösung! Daher unterstützen wir unsere Bürgermeisterin in ihren Bemühungen, die Machbarkeitsstudie für eine Seilbahn von Schmitten über den Feldberg zur Hohemark auch auf Glashütten auszudehnen. Dies könnte neben anderen Maßnahmen (Einschränkung des Schwerverkehrs, Tempo 30) eine echte Entlastung bringen.
04.03.2021
Falsche Behauptungen durch SOG glasklar – Die Ampel reagiert

Wer verbirgt sich hinter SOG glasklar?

Eine ganzseitige als Artikel getarnte Anzeige in der Königsteiner Woche vom 25.02.2021 – man wirbt mit dem Attribut „glasklar“. Kein Impressum, keine Namen.

Schaut man auf die Internetseite von SOG glasklar, findet man als Verantwortlichen eine Privatperson, nämlich Reinhard Nickchen, der auch für die Inhalte der Homepage verantwortlich zeichnet. Weiterhin sind Mitglied/Unterstützer Klaus Hindrichs, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Gemeindevertretung, sowie Christoph Klomann, Vorsitzender der Gruppe WGS, die in unsere Gemeindevertretung einziehen möchte. Außerdem gehört noch dazu Ines Nickchen, die auf der Website für „friedvolle Lösungen“, für „Achtung, Verständnis und Menschlichkeit“ wirbt. Dies verblüfft, muten doch die Ausführungen der SOG glasklar weder friedvoll an, noch sind diese von Achtung geprägt. Polemik ist das Gift unserer Zeit. Wir bedauern, dass sich Klaus Hindrichs als Spitzenkandidat der CDU nicht davon distanziert.

Wir wehren uns:

Wir widersprechen der Unterstellung, die gewählten Gemeindevertreter*innen von SPD, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen seien nur daran interessiert, „ihre eigene Klientel zu bedienen“. Wir arbeiten ehrenamtlich mit hohem Zeitaufwand und ringen mit unseren Kolleg*innen im Gemeindevorstand und in der Gemeindevertretung um sachorientierte, tragfähige und vernünftige Lösungen zum Wohle Glashüttens. Dabei fühlen wir uns unserer jeweiligen politischen Heimat, also unseren Parteien, und unserem Wahlprogramm verpflichtet. Deswegen sind wir schließlich gewählt worden. Das ist alles andere als Klientelpolitik! Wie unsinnig dieser Vorwurf ist, kann man auch daran erkennen, dass von den 26 Entscheidungen des vergangenen Jahres in der Gemeindevertretung ganze 15 einstimmig gefällt wurden und 11 mit wechselnden Mehrheiten (von diesen 11 Entscheidungen nur 3 wirklich knapp). Demokratisch gefällte Entscheidungen respektieren wir selbstverständlich, auch wenn sie uns nicht gefallen.

Wir stellen richtig:

Die Veröffentlichung von SOG glasklar strotzt nur so vor Unterstellungen und verfolgt eindeutig das Ziel, die Bürgermeisterin Brigitte Bannenberg und die sie unterstützende Ampel aus SPD, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen zu diskreditieren. Auch basiert sie in weiten Teilen auf – bestenfalls – alternativer Wirklichkeitswahrnehmung. Einiges wollen wir daher richtigstellen:

  • Transparenz der Entscheidungen
    • Alle Entscheidungen der Gemeindevertretung werden in öffentlichen Sitzungen vorbereitet und diskutiert. Im Ratsinformationssystem kann man alle Vorlagen, Beschlüsse und Protokolle nachlesen. Insbesondere bei Bebauungsplänen ist die mehrfache Beteiligung der Öffentlichkeit rechtlich zwingend vorgeschrieben und selbstverständlich auch geschehen.
  • Abfallentsorgungssystem
    • Das während dieser Wahlperiode installierte System der Abfallentsorgung erbrachte zwei Vorteile:
      1. Es ist ein Ident-System. Wer mehr Müll verursacht, zahlt mehr. Insgesamt führte es zu einer erheblichen Reduzierung des Restmüllaufkommens.
      2. Die Statistik aller Hochtaunus-Kommunen zeigt, dass die Glashüttener Bürger*innen vergleichsweise gering mit Gebühren und Steuern belastet sind.
  • Bebauungspläne
    • Der Bebauungsplan „Über dem Seegrund“ ist fertiggestellt und muss im Bau- und Siedlungsausschuss beraten werden. Aufgrund der Pandemie fanden seit Sommer keine Sitzungen statt. Sowohl der Vorsitzende als auch seine Stellvertreterin wollten keine Verantwortung für eine mögliche gesundheitliche Gefährdung der Ausschussmitglieder, der Verwaltung, der zu ladenden Fachleute, des Gemeindevorstandes und der Gäste übernehmen. Diese Entscheidung, auf welche die Bürgermeisterin keinerlei Einfluss hat, verdient unser Verständnis und unseren Respekt. Kein Bebauungsplan ist so wichtig, dass dafür eine gesundheitliche, möglicherweise lebensbedrohliche Gefährdung in Kauf genommen werden sollte.
    • Der Bebauungsplan „Am Silberbach“ steht in der Endphase der Bearbeitung. Im letzten Moment hat die Obere Naturschutzbehörde eine FFH (Fauna-Flora-Habitat) – Verträglichkeitsstudie mit gewässerökolgischem Schwerpunkt gefordert. Außerdem wird die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung nochmals überprüft.
    • Beide Bebauungspläne müssen vor Satzungsbeschluss in dem nach der Kommunalwahl sich neu konstituierenden Bau- und Siedlungsausschuss beraten werden.
  • Flächennutzungsplan
    • Kein*e Bürgermeister*in kann eigenständig, heimlich gar, Änderungen am Flächennutzungsplan (FNP) vornehmen. Mehrfach hat der Verbandsdirektor des Regionalverbandes Frankfurt / Rhein-Main, Thomas Horn (CDU), der Gemeinde schriftlich versichert, dass die Fortschreibung des FNP coronabedingt ruht und frühestens 2022 ein Gesprächsangebot an die Verbandsgemeinden erfolgen wird.
  • Zuständigkeit des Haupt- und Finanzausschusses
    • Die Entscheidungen des HFA wurden nach § 51a der Hessischen Gemeindeordnung nach eingehenden, mehrstündigen und öffentlichen Sitzungen rechtskonform getroffen. Hierzu haben wir uns von den für die hessischen Gemeinden zuständigen Jurist*innen vom Hessischen Städte- und Gemeindebund beraten lassen. Wenn SOG glasklar behauptet, dass diese Verfahrensweise nur ein Vorwand sei und die rechtliche Zulässigkeit der Entscheidungen nicht geklärt sei, so geben sie damit einer Meinung Ausdruck, die wiederum auf keiner rechtlichen Grundlage beruht.
  • Jahres-Etat
    • Seit vier Jahren legen Frau Bürgermeisterin Brigitte Bannenberg und der Gemeindevorstand ausgeglichene Haushalte vor. Selbst für das Jahr 2021 ist dies trotz Corona gelungen. Der Haushaltsentwurf wird im Haupt- und Finanzausschuss ausführlich beraten. Alle Fraktionen können ihre Vorstellungen und Anträge einbringen, die in der Regel einvernehmlich beschlossen werden.
    • Zu den Beratungen gehört auch die Überprüfung, ob alle Möglichkeiten der diversen Förderprogramme ausgeschöpft wurden. Für das Jahr 2021 sind das erhebliche Gelder für die Sanierung der Sporthalle Glashütten, für die Modernisierung unseres Freibads, für die Mehrzweckhalle Schloßborn, für die Sanierung von Küche und Gastraum der Bürgerklause sowie für den Bürgerservice, für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen und für mehrere Leader-Projekte.

Eines ist für uns glasklar:

Der enorme – auch finanzielle – mit dieser Anzeige verbundene Aufwand wird betrieben aus persönlich unterschiedlichen Gründen. Auch wenn die SOG glasklar versucht, das Bild zu entwerfen, sie vertrete eine große Anzahl an Bürgerinnen und Bürgern von Glashütten, geht es letztendlich allen daran Beteiligten einzig darum, unserer amtierenden Bürgermeisterin Brigitte Bannenberg größtmöglichen Schaden zuzufügen.

23.02.2021
Gemeinsame Pressemitteilung von Bündnis 90 / Die Grünen, FDP und SPD zum heutigen Artikel in der Taunus Zeitung: CDU Glashütten weiß noch immer nicht, wann sie besser geschwiegen hätte

Mit Kopfschütteln haben die Glashüttener Vertreterinnen und Vertreter von SPD, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen den Artikel in der Ausgabe der Taunus Zeitung vom 23.02.2021 mit der Überschrift „CDU: Verhalten war regelkonform“ zur Kenntnis genommen.

„Dass während der ersten Hälfte der Gemeindevertretersitzung am 19.02.2021 auch unsere eigenen Mitglieder des Gemeindevorstands dort ohne Mund-Nasen-Bedeckung gesessen haben, war zweifellos ein Fehler. Aber diesen Fehler haben wir eingesehen, was man von der CDU-Fraktion offensichtlich nicht behaupten kann“, erklärt Angelika Röhrer, Fraktionsvorsitzende der SPD in der Gemeindevertretung.

Ihr Kollege von der FDP, Dr. Stefan John, ergänzt hierzu: „Es hat auch etwas mit Respekt und Anstand gegenüber unseren Bürgerinnen und Bürgern zu tun, in solchen Situationen zumindest eine Spur von Reue und Demut zu zeigen. Stattdessen reden sie sich bei der CDU in Person von Frau Mildenberger und Herrn Högn nun um Kopf und Kragen.“

Marco Abbé, Ortsvereinsvorsitzender der SPD, macht darauf aufmerksam, dass die Auslegungshinweise zur aktuellen Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung auf der Homepage des Landes Hessen frei zugänglich seien. Demzufolge fielen Sitzungen der kommunalen Kollegialorgane unter die Zusammenkünfte und Veranstaltungen, die trotz Kontaktbeschränkungen zulässig sind, aber die Verantwortlichen müssten weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen sowie deren Einhaltung sicherstellen und überwachen. Während der Teilnahme an der Zusammenkunft sei mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Sein Fazit: „Insofern ist die einst zu einem Zeitpunkt mit niedrigeren Infektionszahlen zwischen Gemeindeverwaltung und Gemeindevertretung getroffene Vereinbarung, auf die sich Frau Mildenberger und Herr Högn berufen, schon längst von der landesweiten Rechtslage überholt worden, wie man bereits dem ausdrücklichen Hinweis in roten Buchstaben aus der Einladung zur Gemeindevertretersitzung entnehmen konnte. Wenn einerseits den mündigen Bürgerinnen und Bürgern durch die Landesregierung abverlangt wird, die geltenden Corona-Vorgaben zu kennen, erscheint es andererseits natürlich befremdlich, dass gewählte Volksvertreterinnen und Volksvertreter dies nicht tun, und dann ausgerechnet die Fraktion, die sich in aller Regelmäßigkeit als die einzig wahren Hüter von Recht und Ordnung aufspielt. Die CDU hätte gut daran getan, sich zunächst einmal kundig zu machen, um anschließend zu erkennen, dass es hier wohl besser wäre, sich entweder zu entschuldigen oder zu schweigen.“

„Wie blanker Hohn kommt es einem jedoch vor“, führt Gudrun Radtke, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, weiter aus, „wenn es Frau Mildenberger „gänzlich unverständlich“ sei, „dass es offenbar immer noch nicht in Erwägung gezogen werde, auf Präsenzsitzungen zu verzichten und das, was es zu bereden gibt, online zu bereden und anschließend per Umlaufbeschluss zu bestätigen“. Haben doch ihre Fraktionskollegen in breiter Öffentlichkeit an den Entscheidungen Kritik geübt, die Gemeindevertretersitzungen sowie den Bau- und Siedlungsausschuss mit Hinweis auf das Infektionsgeschehen ausfallen zu lassen, anstatt einmal die Vorsitzenden dieser beiden Gremien für ihr umsichtiges Handeln zu loben.“

„Dass der Hessische Innenminister nach wie vor keine Änderung der Hessischen Gemeindeordnung in den Landtag eingebracht hat, damit Online-Sitzungen und Beschlüsse im Umlaufverfahren möglich wären, empfinden auch wir als beschämend. Nur vielleicht sollte Frau Mildenberger sich einmal direkt an ihn wenden. Schließlich gehört er ihrer Partei an“, so Heike Kolter, Vorsitzende der FDP Glashütten abschließend.

27.01.2021
Irreführung der CDU Glashütten – ein weiteres Kapitel

Vergangenen Samstag lag das Wahlprogramm der CDU Glashütten im Briefkasten. Man ist dann mal neugierig und fragt sich, was der politische Mitbewerber an Ideen zu bieten hat.

Der Blick fällt auf den Abschnitt „Für ein maßvolles Investitionsprogramm“. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal, dafür sind ebenso alle übrigen Parteien und Wählergruppierungen. Noch denkt man, weiterzulesen lohnt sich wahrscheinlich nicht, aber plötzlich erwischt es einen doch. Da steht tatsächlich:

„Bedarfsgerechte Modernisierung des Rathauses anstelle eines Neubaus“

Haben wir vielleicht in den vergangenen fünf Jahren gemeinsamer Zeit in der Gemeindevertretung irgendetwas verpasst? Soll bei Anderen schon vorgekommen sein, aber wir wollen nicht abschweifen…

Will hier etwa jemand das Rathaus abreißen? Es dem Erdboden gleich machen? Einen Neubau hinstellen? Sehen wir am Ende gar Frau Bürgermeisterin Bannenberg persönlich mit der Spitzhacke?

Das ist natürlich alles Quatsch. Ein Neubau war nie geplant und wird auch nicht geplant!

Allerdings ist das Rathaus in die Jahre gekommen. Es entspricht auch nicht mehr der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Geplant ist daher, in den nächsten Jahren den Bürgerservice zu erweitern, den Bürgersaal zu renovieren und die Verwaltungsebene so zu modernisieren, dass alle Räume barrierefrei zu erreichen sind.  In der Verwaltungsebene brauchen wir mehr Einzelbüros, damit Gespräche der Bürger*innen mit den Mitarbeiter*innen, z.B. des Bauamtes und des Ordnungsamtes, unter Wahrung der Vertraulichkeit und des Datenschutzes stattfinden können. Genauso brauchen wir dort ein Sitzungszimmer, das dann auch von den Vereinen genutzt werden könnte.

All diese Punkte werden bei den erforderlichen Sanierungsmaßnahmen berücksichtigt, aber es wird definitiv kein Neubau erstellt werden.

Somit stellt sich die Frage, warum die CDU Glashütten solche – diplomatisch ausgedrückt – unglaublich irreführenden Formulierungen in ihr Wahlprogramm aufnimmt. Wir hätten da so einen Verdacht, finden aber, dass sich die Wähler*innen darüber ihre eigenen Gedanken machen sollten…

02.01.2021
SPD Glashütten beschließt Kandidatenliste zur Kommunalwahl 2021

Die Mitglieder der SPD Glashütten haben einstimmig die vom Vorstand vorgeschlagene Liste für die Kommunalwahl 2021 verabschiedet. Die ersten drei Plätze sind prominent besetzt. Spitzenkandidatin ist die langjährige SPD-Lokalpolitikerin Linda Godry aus Schloßborn. Sie wurde 2016 durch die Gemeindevertretung zur Ersten Beigeordneten gewählt und hat in dieser Funktion in deren Abwesenheit die Bürgermeisterin vertreten. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen der Ortsvereinsvorsitzende Marco Abbé aus Oberems, ebenfalls ein erfahrener Kommunalpolitiker, der nicht nur in der Gemeindevertretung Glashüttens sitzt, sondern auch Mitglied des Kreistags ist, sowie auf Platz 3 Angelika Röhrer aus Glashütten, die jetzige Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses. Somit sind alle drei Ortsteile durch bewährte Kräfte vertreten.

 

Auf den nächsten beiden Plätzen finden sich neue Gesichter, die die nötige Kompetenz und das Interesse haben, kommunalpolitisch tätig zu werden: Marek Schlender (4) aus Oberems und Michaela Hensel (5) aus Glashütten. Fortgesetzt wird die Liste durch Dr. Hansjörg Melcher (6), Bärbel Müller (7), Dr. Alfred Merkle (8), Brigitte Klomann (9) und Marion Reinhardt (10).

 

„Gerade in diesen schwierigen Zeiten freut uns die Kombination aus „alten Hasen“ und neuen Kräften. Das sorgt für neue Gedanken, gleichzeitig kann das Wissen über die immer komplexer werdenden Sachverhalte in der Kommunalpolitik weitergegeben werden“, erklärt Linda Godry. „Das aufgestellte Tableau ergänzt sich nicht nur auf inhaltlicher und persönlicher Ebene, die Repräsentanz der Ortsteile ist mit drei Kandidaturen für Glashütten, vier für Schloßborn und drei für Oberems ebenfalls ausgeglichen. Hiervon sind sechs weiblich und vier männlich.“

 

„Nachdem ich seit meinem Einzug in die Gemeindevertretung als Mitglied des Bau- und Siedlungsausschusses das Aufstellungsverfahren für den Bebauungsplan „Zum Silberbach“ begleiten durfte, bin ich zuversichtlich, dass wir dieses schon bald zum Abschluss bringen und so in absehbarer Zeit ein neues Wohngebiet entstehen lassen können. Damit wird Glashütten gerade für junge Familien als Zuzugsort noch attraktiver werden. Aber das reicht mir nicht, da die Gründung einer gemeindeeigenen Wohnungsbaugesellschaft, um bezahlbaren Wohnraum zur Miete zu schaffen, uns Glashüttener Sozialdemokraten noch immer eine Herzensangelegenheit ist. Genauso sehen wir in Sachen Mobilität Optimierungspotential“, gibt sich Marco Abbé entschlossen.

 

„Die zu Ende gehende Wahlperiode waren erfolgreiche fünf Jahre. Sie waren geprägt von der überfälligen Auflösung des Investitionsstaus, einer soliden Finanzplanung und der Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit“, führt Angelika Röhrer weiter aus. „Wir haben in den letzten Jahren die konstruktive Vorgehensweise, die Initiativen und die Zielstrebigkeit sowie das Engagement unserer Bürgermeisterin Brigitte Bannenberg schätzen gelernt. Wir werden sie bei der Umsetzung der noch offenen Projekte unterstützen und wollen diese mit ihr gemeinsam zu Ende bringen. Als einige Beispiele sind die Sanierung der Mehrzweckhalle Schloßborn, der Sporthalle Glashütten (zweiter Bauabschnitt), des Schwimmbads sowie der Neubau einer Einfeldsporthalle in Schloßborn (durch den Hochtaunuskreis) zu nennen, darüber hinaus der barrierefreie Umbau des Bürgerservice, des Saals und der Verwaltungsetage im Rathaus. Auch stehen wir nach wie vor für die Schaffung eines Bestattungswaldes in Oberems.“

 

„Unser detailliertes Wahlprogramm sowie mehr Informationen zu den Kandidatinnen und Kandidaten werden wir gegen Ende Januar / Anfang Februar 2021 veröffentlichen“, so Godry, Abbé und Röhrer abschließend.

02.11.2020
Neuer Einleger im Amtsblatt der Gemeinde Glashütten

Gemeinsam mit den Fraktionen FDP und Bündnis 90 / Die Grünen in der Gemeindevertretung Glashütten haben wir einen Einleger fürs Amtsblatt erstellt, um Bezug auf die haltlosen Pressemitteilungen der CDU zu den beiden Bebauungsplänen „Am Silberbach“ und „Über dem Seegrund“ zu nehmen. Sie hatten keinen in Ihrem Briefkasten? Hier können Sie ihn downloaden:

Vorderseite (Am Silberbach) Rückseite (Über dem Seegrund)

07.10.2020
„Walk and Talk“ oder wie der Hesse sagt: „Gugge un babbele!“

Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung mit unserer amtierenden Bürgermeisterin und Kandidatin Frau Brigitte Bannenberg wollen wir mit Ihnen/Dir ins Gespräch kommen, Anregungen aufnehmen sowie das Eine oder Andere im Ort aufzeigen. Für genaue Termine und weitere Informationen, siehe hier: Walk_and_Talk